22. Februar 2011

huddelecke vs. dekoliebe


das sind meine cannasorten, die ich mir ausgesucht habe
letzten herbst habe ich beschlossen, dass es dieses jahr cannas in meinem garten geben soll. also.. habe ich mir cannaknollen besorgt. von der cleopatra sogar 6, weil es ja minicanna sein sollen.

oh je, auf was habe ich mich da eingelassen?
erstens glaube ich inzwischen, dass die cleopatra gar nicht so "mini" ist und zweitens.. und das weiss ich erst, seit ich mir die anzuchtinfo auf der tollen cannaseite cannaparadies genau gelesen habe, brauchen die knollen spezielle bedingungen.

*zitat* Canna-Töpfe ab mindestens 18 Grad Celsius lagern. Hierzu sollte ein warmer Raum genutzt werden.*zitatende*

solche räumlichkeiten sind in unserem alten haus nur bedingt verfügbar - sprich, es sind das nur wohnzimmer, küche und bad. wohin mit den töpfen? da kommt nur das bad in frage.


ja, und da stehen sie jetzt
da es jetzt eh huddelig im bad aussieht und ich auf deko verzichten muss kann, hab ich gleich noch andere anzuchten, die wärme vertragen können dazugestellt. das vergnügen werde ich jetzt noch so ca. 2 monate haben.. ohoh, auf was hab ich mich da mit den cannas eingelassen?

gewonnen hat jetzt ersteinmal die huddelcke.. hoffentlich lohnt es sich und die canna wachsen und blühen dann auch schön im sommer

Kommentare:

  1. Liebe Alke! Das mit dem indischen Blumenrohr ist nicht so heikel, ich habe auch eines. Es wächst in einem großen Tontopf, steht im Sommer geschützt an der Hauswand und wird im Herbst bis kurz über der Erde zurückgeschnitten. Über den Winter stelle ich es in unseren Keller, wo die Temperaturen so ca. um die 11°C sind und ich gieße nicht. Wenn sich die ersten Austriebe zeigen bzw ich will, dass es austreibt, beginne ich zu gießen und stelle es in einen wärmeren Raum mit Licht. Mein indisches Blumenrohr ist derzeit schon wieder fleißig am wachsen.

    Eine andere Erfahrung habe ich allerdings mit der kleinen, weißen bzw in rottönen erhältlichen Cannas gemacht. Sie standen nicht so geschützt und wurden oft vom Regen erwischt. Im Herbst waren die Blätter etwas matschig, ich habe sie zurückgeschnitten und bin mit ihnen gleich verfahren wie mit den oben genannten. Das war leider falsch, die Rhizome wurden über den Winter kaputt. Diese sollte man wohl doch wärmer überwintern und vor allem regelmäßig gießen.

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Alke,
    im letzten Frühjahr säte ich Cannasamen, die ich im Urlaub in der Karibik aus einem Vorgarten stibitzt hatte, aus. Alle Samen gingen auf und wuchsen zu großen, rot blühenden Pflanzen heran.
    http://neuer-gartentraum.blogspot.com/search/label/Canna
    Im Herbst behandelte ich sie genau wie Kathrin. Jetzt zeigen sich die ersten Triebe. Weil es so viele Pflanzen waren und ich nicht alle verschenken konnte, wurden die Canna irgendwo in den Garten gepflanzt. Auf den Standort habe ich nicht geachtet. Obwohl die Mutterpflanze durch das warme Karibikklima verwöhnt war, sind alle ihre Kinder gut mit unserem Wetter zurecht gekommen.
    Sicher wird aus deiner "Huddelecke" bald ein Blumenparadies.
    Liebe Grüße
    Anette

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Alke!
    Ich bin schon sehr gespannt, wie sich deine Blumen entwickeln werden. Drücke die Daumen, dass sie gut wachsen und blühen später im Garten.
    Leider kann ich dir das Buch nicht mitbringen, denn es gehört nicht mir. Habe es mir selber nur ausgeliehen.
    Knuddelgrüße, Christa

    AntwortenLöschen
  4. wichtig ist bestimmt frostfrei und nicht zu nass,
    so überwintere ich meine Agapanthus, auch eine wärmeliebende Pflanze , in der Garage und erst als es minus 5°draußen waren, kamen sie in den Keller , unserer Nachbar hat sie im Gewächshaus unter Styropor und dazu Grablichter bei zu starkem Frost

    warum sollten Temperaturen unter 18 ° schaden, nur wachsen sie erst bei wärmeren Temperaturen
    Frauke

    AntwortenLöschen